Tagebuch des Leonhard König – Teil 12

Eintrag12

Es ist Krieg, auch für Leonhard König und er schreibt so: Dann ist plötzlich alles anders, liebes Tagebuch. Der Krieg ist da. Wir spielen nicht mehr zum Spaß, nein, wir spielen zum Auszug der Truppen. Stell´ dir das vor, wir müssen für die nötige Stimmung spielen, wenn die Regimenter ausmarschieren. Das war schon ein merkwürdiger Moment als unsere Kameraden vom Infanterieregiment Nummero 4 Hoch- und Deutschmeister ausgerückt sind. Brrr. Aber wir spielen weiter. Wir spielen für die Kriegsfürsorge. Wir spielen in Spitälern und da sehen wir die dunkelste Seite des Krieges. Für einen Moment können wir den verwundeten Kameraden Freude bereiten. Mehr nicht. Bitter. Wir spielen auch im neutralen Ausland um hier trotz aller Kriegswirren diese Seite von Österreich zu zeigen. Bitter.

Neugierig wie es weitergeht? Was wird der echte Deutschmeister-Musikers noch alles erleben? Folgen Sie Leonhard König, Baritonhornist ab jetzt hier auf unserer Seite. Viel Vergnügen.

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